
AKTUELLES

Am kommenden Sonntag, den 19. Januar, darf ich mich erneut am Rundfunkgottesdienst zur Grünen Woche beteiligen. Der Gottesdienst mit dem Titel „Nahrung sichern, Frieden stiften“ beginnt um 10 Uhr in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Es ist jeder recht herzlich willkommen!
Anlässlich der Grünen Woche in Berlin wird in diesem Gottesdienst die Frage nach den großen Zusammenhängen gestellt: Den Hunger auf der Welt gibt es leider immer da, wo Rechtsstaatlichkeit und Frieden fehlen und Korruption und Bürgerkriege die Wirklichkeit bestimmen. Die großen Konflikte unserer Zeit erschweren den globalen Handel und auch Hilfslieferungen im Rahmen humanitärer Hilfe. Das südliche Afrika trocknet gerade aus. Russland und die Ukraine sind nur noch eingeschränkt Lieferanten auf dem Weltmarkt, im südlichen Afrika herrscht Dürre. Was bedeutet das für den christlichen Auftrag, Gerechtigkeit und Frieden zu sichern und Gottes Schöpfung zu bewahren?

Das CSI Neustadt (Dosse) ist seit Jahren etabliert im Reitsport. Mit einer Ausschreibung, die die Spitzensportler, die jungen Talente, die Amateurreiter und die Zuschauer gleichermaßen anspricht, kann sich das Turnier international sehen lassen. Gewonnen hat die Internationale Springprüfung der Däne Lars Bak Andersen auf Chaccball, Siegerin der „Neustädter Herzen“ war die 16-jährige Lokalmathadorin Lilli Ladwig.

Die Junge Philharmonie Brandenburg spielte auch in diesem Jahr das Neujahrskonzert im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt im Herzen der Hauptstadt. Auf dem Programm standen Youl Gamzou – gleichzeitig auch Dirigent – , The Portrait. Archeology of an Obsession und Gustav Mahlers 5. Sinfonie. Ersteres war die Welturaufführung eines Fantasie-Melodrams für Sprecher und Orchester, wunderbar gelesen von Sir Tim Rice. Letzteres gilt als beliebteste Sinfonie Mahlers. Beides waren sehr moderne und anspruchsvolle Werke, die das junge Orchester ganz wunderbar umgesetzt hat. Mit meiner eher laienhaften Musikkenntnis würde ich trotzdem einschätzen wollen, dass wir da einen sehr starken Nachwuchs bei den Musikerinnen und Musikern im Land haben.

„Chanukka Sameach!“, hieß es heute auch in Potsdam und das zum ersten Mal vor der neu errichteten Synagoge im Zentrum der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Landtag. Auf diesen Moment haben wir im Landtag in den letzten fünf Jahren hingearbeitet und ich bin sehr froh, dass ich dazu einen – wenn auch sehr kleinen Anteil – beitragen konnte. Das habe ich in einem kleinen Grußwort zum Ausdruck gebracht, genauso wie Dieter Jetschmanegg von der Stadt Potsdam und der Antisemitismusbeauftragte des Landes Brandenburg, Andreas Büttner.
Nun stehen der Chanukka-Leuchter und die neue Synagoge in der Landeshauptstadt zusammen als Symbol für ein friedvolles Miteinander, Freude, Hoffnung und Zuversicht und genau davon braucht es ja noch viel mehr auf dieser Welt.
Bild unten rechts: Dieter Jetschmanegg, Stadt Potsdam, Jewgeni Kutikov, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Potsdam, Landesrabbiner Ariel Kirzon, Andreas Büttner, Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg und ich.

Biogas ist die verlässlichste Quelle der erneuerbaren Energien, diese Aussage konnte ich auf dem Biogas-Forum der IHK Potsdam auf einer Podiumsdiskussion treffen. Leider sind auch im Land Brandenburg eine Reihe von Biogasanlagen nicht unter dem „Schutzschirm“ der EEG-Einspeisevergütung. Daher sehe ich von großen Bedarf, im Rahmen von Länderinitiativen mit darauf hinzuwirken, bestehende Biogasanlagen zeitlich länger am Netz zu halten. Der Flexibilisierung der Stromerzeugung kommt dabei eine Schlüsselrolle zu.

Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Nauener Da-Vinci-Campus’ hatten zu einem politischen Speed-Dating geladen. Alle Beteiligten mussten an fünf verschiedenen Tischen den Schülerinnen und Schülern Rede und Antwort stehen. Diese hatten Parteiprogramme und den neuen Brandenburger Koalitionsvertrag auf viele Fragestellungen hin untersucht, daraus leiteten sie die Themen Migration, Integration, Fachkräftemangel, Bildung, Klimawandel, Deutschlandticket und weitere ab. Die Gespräche mit den Schülerinnen und Schülern sind auch für mich sehr aufschlussreich, daher danke ich dem Campus und der „Deutschen Gesellschaft e. V.“, die die Veranstaltung organisierte, für die Einladung und Durchführung. Ich komme gerne wieder!