Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES


Anlässlich der schweren Viehdiebstähle in mehreren Zuchtbetrieben hat der Landesbauernverband Brandenburg zu einem Vor-Ort-Termin in die Agrargenossenschaft Gräfendorf eingeladen. Mit dabei waren Pressevertreter, Innenminister Dr. Jan Redmann, Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt und sechs weitere Landtagsabgeordnete sowie Brandenburgs Polizeipräsident Oliver Stepien.
Polizeibekannt sind derzeit vier Vorfälle dieser Art im Land Brandenburg allein in diesem Jahr. Es seien insgesamt 233 Rinder gestohlen worden, so die Polizei. In allen Fällen wurden mit viel krimineller Energie und größter Dreistigkeit teils sehr hochwertige Zuchttiere von den Weiden gestohlen. Zum Verbleib der Tiere gibt es gegenwärtig nur Mutmaßungen. Die Landespolizei ist dabei, eine spezielle Ermittlungsgruppe einzurichten.
In dem Gespräch wurde sehr deutlich herausgestellt, dass neben dem wirtschaftlichen Schaden auch beträchtliche ideelle und emotionale Folgen für die Züchter entstanden sind. Bei etlichen der gestohlen Tiere handelt es sich hochwertige Zuchttiere, in die die Halter oft mehrere Jahrzehnte an Arbeit und Einsatz investiert haben.
Das Titelbild zeigt LBV-Präsident Henrik Wendorff, Michael Jänsch, Zuchtbetrieb Milchrind Rasse Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, Agrargenossenschaft Gräfendorf eG, Züchter des Jahres 2026 im Land Brandenburg, Johannes Funke und Julian Brühning MdL.

Wie hält man Erinnerung lebendig? Eine Antwort darauf gibt die Vorbereitungsgruppe Stolpersteine mit ihrer neuen Ausstellung im Richart-Hof in Nauen. Anlass ist ein bedeutendes Jubiläum, denn vor 20 Jahren, am 11. Mai 2006, verlegte der Künstler Gunter Demnig in Nauen die ersten beiden Stolpersteine im Osthavelland. Sie erinnern an Dr. Olga Philip und Hermann Schiff, zwei Menschen aus Nauen, die von den Nationalsozialisten verschleppt wurden.
Was damals mit zwei Steinen begann, ist heute zu einer der eindrucksvollsten Formen unserer Erinnerungskultur geworden. Weltweit sind inzwischen mehr als 116.000 Stolpersteine verlegt, in Brandenburg allein an über 70 Orten. Über Gunter Demnigs Werk steht ein Satz aus dem Talmud. „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“ Genau darin liegt die Kraft der kleinen Steine im Pflaster. Sie geben den Opfern ihren Namen zurück, dort wo sie zuletzt freiwillig gelebt haben.
Mein Dank gilt der Vorbereitungsgruppe Stolpersteine, die seit zwei Jahrzehnten mit großem ehrenamtlichem Engagement Biografien recherchiert sowie Stolpersteinverlegungen und weitere Veranstaltungen organisiert. Gerade jetzt, da die letzten Zeitzeugen von uns gehen und menschenfeindliche Stimmen wieder lauter werden, ist ihr Einsatz wichtiger denn je. Die Ausstellung lohnt einen Besuch und ist bis zum 16. Oktober 2026 im Richart-Hof zu besichtigen.
Titelfoto: Gemeinsam mit dem Nauener Bürgermeister Dr. Michael Wiebersinsky und Mitgliedern der Vorbereitungsgruppe Ines Oberling, Ingeborg Kaiser und Uwe Ulrich.

Mit der traditionellen Bauernversammlung startete die BraLa 2026. Im Fokus der Beiträge standen die Zukunft der Investitionsförderung, eine Nutztierstrategie, die Novellierung des Wassergesetzes und ein Management von Wildvögeln. Natürlich auch die GAP nach 2028 einschließlich der Themen Kappung und Degression.
Die Brandenburgische Landwirtschaftsausstellung (BraLa) hat sich als kombinierte Fach- und Publikumsmesse seit 1991 von einer kleinen Ausstellung zu einem Publikumsmagneten für Endverbraucher/-innen, Praktiker/-innen und Wissenschaftler/-innen entwickelt.
2026 bietet die BraLa drei Tage lang einen Überblick zur Vielfalt des ländlichen Raumes mit einem Rahmenprogramm für Verbraucher, Wissenschaft und Praxis. Der Branchenmix aus Landestierschau, Präsentation moderner Technik, Wettbewerben, der Vorstellung innovativer Entwicklungen und dem Angebot von Produkten der Land- und Ernährungswirtschaft wird von den Ausstellenden sowie Akteurinnen und Akteuren, dem Fachpublikum und Interessierten zum praxisnahen Austausch genutzt. Regionale Traditionen und Erzeugnisse der Direktvermarkter laden zum Kennenlernen und zum Erleben ein.
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