Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES

Die globalen Veränderungen und die anstehenden Reformen innerhalb der Europäischen Union standen im Mittelpunkt einer Informationsfahrt nach Brüssel, zu der die Landtagspräsidentin alle Ausschussvorsitzenden des Brandenburger Landtages eingeladen hatte. Ich war als Vorsitzender des Europaauschusses dabei. Als Agrarsprecher meiner Fraktion standen für mich natürlich die Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die ländlichen Räume stark im Focus. Die Stichworte sind Freihandelsabkommen, GAP, MFR, Kappung, Degression, LEADER uvm. An den Fragen der militärischen Verteidigungs- und Abschreckungsfähigkeit kommt derzeit natürlich niemand vorbei. Hinzu kommen Herausforderungen bei Digitalisierung und KI-Entwicklungen inklusive Cybersicherheit sowie die internationalen Wettbewerbsfähigkeit.
Rund um diese Themen war folgendes Programm geplant, dass trotz guter 35 Grad Celsius in Brüssel tatsächlich genau so stattgefunden hat:
– Gespräch mit Dr. Philipp Wendel, Ständige Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EU, zum Thema „Herausforderungen der europäischen Verteidigungsstruktur im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik“
– Gespräch mit Dr. Detlev Clemens, Generalsekretariat der Europäischen Kommission, zum Thema „Interinstitutionelle Beziehungen der Europäischen Kommission zu den regionalen Parlamenten“
– Gespräch mit Botschafter Dr. Detlef Wächter, Ständiger Vertreter Deutschlands bei der NATO, zum Thema “Europäische Verteidigungsarchitektur und die Rolle der NATO als strategischer Partner der EU“
– Gespräch mit Generalleutnant Wolfgang Wien, Militärischer Vertreter Deutschlands im Militärausschuss der NATO und der EU, zum Thema „Europäische Verteidigungsarchitektur und die Rolle der NATO als strategischer Partner der EU“
– Gespräch mit Botschafter Thomas Ossowski, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei der EU, zum Thema „Verhandlung des Mehrjährigen Finanzrahmens 2028 bis 2034“
– Gespräch mit Martin Ulbrich, Policy Officer, European AI Office, zum Thema „Künstliche Intelligenz“
– Gespräch mit Maxi Espeter, Mitglied im Kabinett des EU-Kommissars für Landwirtschaft und Ernährung, zum Thema „Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik“
– Und Mittendrin gab es noch ein kurzes Treffen mit MdEP Matthias Ecke von der SuD-Fraktion
Das Titelbild zeigt v.l.n.r. Wolfgang Roick MdL, Maxi Espeter, Mitglied im Kabinett des EU-Kommissars Christophe Hansen für Landwirtschaft und Ernährung, Johannes Funke MdL

In Lietzow ist ein Klang zurückgekehrt, auf den das Dorf lange verzichten musste. Die drei Glocken im Kirchturm blieben stumm, da Einsturzgefahr bestand und Sanierungsarbeiten nötig waren. Bei einem feierlichen Gottesdienst wurde nun das Wiedererklingen der Glocken besonders gewürdigt. Zur Feier des Tages durfte die Konfirmandin des Dorfes gemeinsam mit ihrer Großmutter und dem Vorsitzenden des Fördervereins Dorfkirche Lietzow e.V. die Glocken erklingen lassen. Dank einer elektrischen Läutemaschine, die von einem ortansässigen Unternehmen gespendet wurde, funktioniert das Glockenläuten auf Knopfdruck.
Das Wiedererklingen der Glocken zeigt, dass die umfassenden Sanierungsarbeiten an der Kirche Stück für Stück gelingen. Aktuell wird das Dach saniert, was vom Land Brandenburg mit 190.000 Euro unterstützt wird.

Zu einem großartigen Konzert hatten die Havelländischen Kunst- und Musikschulen nach Nauen eingeladen. Erstmals spielten die rund 70 Jugendlichen in der St. Jacobi Kirche am Lutherplatz.
Mit Können und Leistung überzeugten die Musiker in insgesamt 8 Stücken. Das Programm reichte von klassischer Musik von Richard Wagner und Ludwig van Beethoven bis zu Sciencefiction-Filmmusiken von Gustav Holst und Camille Saint-Saëns, bekannt aus dem Karneval der Tiere.
Alles in allem: Dieses junge Orchester ist ein großartiger Klangkörper und jeder Euro, den das Land dazu gibt, ist hier sehr gut angelegt.
Das Titelbild zeigt v.l.n.r. Simone Seyfarth, Leiterin Musik- und Kunstschule Havelland, Christoph Lipke, Stellvertretender Leiter, Johannes Funke MdL, Michaela Drews, SV Nauen, Landrat Roger Lewandowski, Kreistagsvorsitzende Barbara Richstein

„Unsere Landwirtinnen und Landwirte, Gärtnerinnen und Gärtner sowie Försterinnen und Förster verdienen ihr Geld zwar in Brandenburg, Deutschland und Europa, doch die Preise für die hochwertigen Erzeugnisse werden überwiegend vom Weltmarkt diktiert. Wenn wir in diesen Märkten auch in Zukunft bestehen wollen, dann brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte. Dafür sind die Rahmenbedingungen für die Ausbildung weiterzuentwickeln und zukunftsfest aufstellen.
Deshalb stärken wir die berufliche Ausbildung der Grünen Berufe: Wir unterstützen den Erwerb des Führerscheins der Klasse T („Führerschein-Bafög“), bestärken die überbetriebliche Ausbildung und die Ausbildungsnetzwerke. Wir digitalisieren die Ausbildungsabläufe konsequent, sichern berufsbegleitende Bildungsangebote sowie die Berufsorientierung in den Regionen und starten internationale Austauschprogramme für Auszubildende.“
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