Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger sind unserer Einladung zu „Politik vor Ort“ auf Schloss Ribbeck gefolgt. Gemeinsam mit meiner Landtagskollegin und stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion Melanie Balzer haben wir bei Bratwurst und Bier, Salat und Wasser über aktuelle politische Fragen diskutiert.
Die Themen waren vielfältig: Wohnen, Erben und Steuern, Photovoltaik in Landschaftsschutzgebieten und die Frage, wie Bürgerinnen und Bürger stärker von vor Ort erzeugter Wind- und Solarenergie profitieren können. Zur Sprache kamen auch fehlende Radwege, die Belastungen der Landwirtschaft durch Bürokratie und hohe Kosten sowie die Frage, ob andere Regionen Brandenburgs gegenüber der Lausitz bei der Förderung zu kurz kommen.
Auch grundsätzliche Kritik an der Politik wurde offen angesprochen – bis hin zum Vorwurf, die etablierten Parteien trügen mit ihrer Politik selbst zum Erstarken der politischen Rechten bei. Umso erfreulicher war, dass viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerade den direkten und offenen Austausch als sehr positiv empfanden. Mehrfach wurde die Überzeugung geäußert, dass solche Gesprächsangebote geeignet sind, Vorbehalte gegenüber Politik abzubauen.
Genau deshalb lohnt es sich, miteinander statt übereinander zu reden. Nicht bei allem waren wir einer Meinung. Aber Politik muss zuhören, erklären und auch Widerspruch aushalten.
Vielen Dank an alle Gäste für die offene Diskussion, an Melanie Balzer für die Unterstützung und an Schloss Ribbeck für die Gastfreundschaft!

Die Ukraine beging am 24. August unter dem Eindruck des russischen Angriffskriegs den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Zu den Feierlichkeiten hatte nun der Ukrainische Botschafter in Deutschland, Oleksii Makeiev nach Berlin in die Landesvertretung des Freistaates Bremen eingeladen. Bremen hat derzeit den Vorsitz im Bundesrat inne. Der Botschafter dankte den Menschen in Deutschland für jede Form der Unterstützung, erinnerte an die friedlichere Revolution in der DDR sowie die Deutsche Einheit und mahnte ein schnelles Ende des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine an.
Das Titelbild zeigt Landtagsvizepräsident Rainer Genilke, Verena Hedtke, Europa-Union Brandenburg, Botschafter Oleksii Makeiev und Johannes Funke MdL.

Gemeinsam mit Infrastrukturminister Robert Crumbach, Bürgermeisterin Kathrin Neumann für Brieselang, Bredow und Zeestow und den Bürgermeistern Holger Schreiber (Wustermark) und Dr. Michael Wiebersinsky (Nauen) sowie Baumschulexperte Sören Hobohm aus Nauen haben wir uns zum Thema Wiederherstellung und Neuanpflanzung von Alleen ausgetauscht.
Das Treffen fand in Wustermark statt und der Ort war nicht zufällig gewählt: Entlang der Ortschaften Wustermark und Nauen verläuft die Bundesstraße 5, die historisch gesehen die Verbindung von Berlin und nach Hamburg darstellt. In ihrer ursprünglichen Form war die Straße als durchgehende Allee angelegt. Heute ist davon allerdings nur noch wenig zu sehen.
Nun liegt eine neue Empfehlungsliste des Kompetenzzentrums für Straßenbäume und Alleen vor. Damit soll die Pflanzung zukunftsfähiger und klimaangepasster Alleen und Baumreihen im Land Brandenburg praktikabler werden. Die neue Empfehlungsliste und Möglichkeiten einer praxisnahen Umsetzung haben wir bei dem Treffen intensiv diskutiert.
Fotos: Sebastian Kelm (c)

Im Rahmen der jährlichen Sitzung des Kuratoriums wurden wir wieder über die neuesten Entwicklungen der Neustädter Gestüte informiert. Schwerpunkte waren diesmal die baulichen Vorhaben und Planungen aber auch die abgeschlossen Projekte. Profitieren wird das Gestüt danach auch vom Sondervermögen des Bundes, was helfen wird, den Standort international noch besser zu vernetzen. Auf dem Programm der nächsten Wochen und Monate stehen die traditionellen Veranstaltungen genauso wie wie neue große Turniere. Erstmals werden die Dressur-Europameisterschaft der Jungen Reiter (Young Riders) vom 27. Juli bis 1. August 2027 in Neustadt (Dosse) stattfinden.
Das Titelbild zeigt die Gestütsleitung, Kuratoriumsmitglieder und Hengst Ben Benicio NRW.
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