Als Ihr gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Havelland 5, welcher die Gemeinden Brieselang, Ketzin/Havel, Nauen, Wustermark, Friesack und Nennhausen umfasst, bin ich täglich dafür im Einsatz, die Interessen unserer Region im Landtag Brandenburg zu vertreten – verantwortungsbewusst, sachorientiert und nah bei den Menschen.
In meiner parlamentarischen Arbeit leite ich den Ausschuss für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik, in dem wir uns mit den großen Zukunftsfragen der Europäischen Union und ihrer Bedeutung für Brandenburg beschäftigen – von der Förderung des ländlichen Raums über grenzüberschreitende Zusammenarbeit bis hin zur europäischen Wettbewerbsfähigkeit.
Als Sprecher für Agrarpolitik setze ich mich dafür ein, dass Landwirtschaft, Ernährung und ländliche Entwicklung als tragende Säulen unserer Gesellschaft wahrgenommen und gestärkt werden. Dabei geht es mir um nachhaltige Landwirtschaft, faire Rahmenbedingungen für Bäuerinnen und Bauern sowie um starke Perspektiven für den ländlichen Raum.
Es ist mir ein besonderes Anliegen in meiner Funktion als Sprecher für Religion und Kirchen, den Dialog zwischen staatlichen Institutionen und den vielfältigen Glaubensgemeinschaften zu fördern und gemeinsam für den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu arbeiten.
Darüber hinaus bin ich stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen Bürokratieabbau sowie Wissenschaft, Forschung und Kultur – Bereiche, die entscheidend dazu beitragen, unser Land zukunftsfähig, kreativ und handlungsfähig zu machen.
Auf dieser Seite informiere ich Sie über meine aktuellen parlamentarischen Initiativen, meine Standpunkte zu wichtigen politischen Themen und über Aktivitäten aus unserem Wahlkreis. Dabei ist es mir besonders wichtig, für Ihre Anliegen immer offen und ansprechbar zu sein.
AKTUELLES

Unter dem Motto „Hier taucht Glück auf“ werben die Lausitzer dafür, die ehemalige Braunkohlenregion zu besuchen. Nicht nur zu Pfingsten! Die früheren Tagebaue sind heute eine Kette aus mehr als 20 neuen Seen.
Mein Landtagskollege Wolfgang Roick, selbst Bergmannssohn, kann den Wandel der Region wunderbar erklären. Bei aller Freude über den Wandel der Region gehört natürlich auch die Erinnerung an die Orte dazu, die dem Kohleabbau seinerzeit weichen mussten und vielen Menschen die Heimat nahm.
Zum Radfahren ist die Region heute schon fantastisch. Das Radwegenetz verfügt über fast 200 Kilometer bester Wege. Ab Sommer 2026 bilden dann fünf sehr große Seen einen schiffbaren Verbund, der den Wasserfreunden dann ein einzigartiges Refugium bieten wird.

Die diesjährige Informationsreise des Ausschusses für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik führte nach Helsinki und deren Umgebung Uusimaa in Finnland.

Auf dem Programm standen Besuche des Regionalverbandes Helsinki-Uusimaa, der Stadtverwaltung von Helsinki, der Digitalisierungsagentur DigiFinland Oy, der Sitra – Finnish Innovation Fund, des Energie- und Raffineriekonzerns Neste und der Folktinget (Vertretung der Finnlandschweden). Den Abschluss bildeten Gespräche bei der CMI – Martti Ahtisaari Peace Foundation und ein Besuch der Zentralbibliothek Oodi im Herzen von Helsinki.
Im Kern der vielen Gespräch stand letztlich die Frage nach dem „finnischen Glück“. Finnland ist laut dem World Happiness Report 2026 zum neunten Mal in Folge das glücklichste Land der Welt. Dieses hohe Glücksniveau gründet nach verschiedenen Untersuchungen auf einem starken Sozialstaat, hoher Gleichberechtigung, tiefem Vertrauen in die eigenen Institutionen und die Sicherheit sowie einer ausgeprägten Naturverbundenheit. Die weit fortgeschrittene Digitalisierung aller gesellschaftlichen Prozesse und die stark zunehmende Nutzung von KI verstärken dies noch einmal, so ein Fazit der Informationsreise.
Hintergrund: Am 13. Juni 2024 haben Brandenburg und Uusimaa ihre Zusammenarbeit in einer Gemeinsamen Erklärung festgeschrieben.
Gegenstand der Gemeinsamen Erklärung sind Fragen der Ostseekooperation, die Stärkung der Zusammenarbeit in den Bereichen Europapolitik, Regional-, Raum- und Stadtentwicklung, Innovation, Hochschul- und Forschungskooperation, Gründungsförderung sowie gemeinsame Bewerbung um und Durchführung von EU-geförderten Projekten.


Anlässlich der schweren Viehdiebstähle in mehreren Zuchtbetrieben hat der Landesbauernverband Brandenburg zu einem Vor-Ort-Termin in die Agrargenossenschaft Gräfendorf eingeladen. Mit dabei waren Pressevertreter, Innenminister Dr. Jan Redmann, Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt und sechs weitere Landtagsabgeordnete sowie Brandenburgs Polizeipräsident Oliver Stepien.
Polizeibekannt sind derzeit vier Vorfälle dieser Art im Land Brandenburg allein in diesem Jahr. Es seien insgesamt 233 Rinder gestohlen worden, so die Polizei. In allen Fällen wurden mit viel krimineller Energie und größter Dreistigkeit teils sehr hochwertige Zuchttiere von den Weiden gestohlen. Zum Verbleib der Tiere gibt es gegenwärtig nur Mutmaßungen. Die Landespolizei ist dabei, eine spezielle Ermittlungsgruppe einzurichten.
In dem Gespräch wurde sehr deutlich herausgestellt, dass neben dem wirtschaftlichen Schaden auch beträchtliche ideelle und emotionale Folgen für die Züchter entstanden sind. Bei etlichen der gestohlen Tiere handelt es sich hochwertige Zuchttiere, in die die Halter oft mehrere Jahrzehnte an Arbeit und Einsatz investiert haben.
Das Titelbild zeigt LBV-Präsident Henrik Wendorff, Michael Jänsch, Zuchtbetrieb Milchrind Rasse Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, Agrargenossenschaft Gräfendorf eG, Züchter des Jahres 2026 im Land Brandenburg, Johannes Funke und Julian Brühning MdL.
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