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Im Gespräch mit Petra Schnell, Gartenfreunde Nauen e. V.

Der Austausch mit den Menschen vor Ort, das heißt für mich insbesondere mit den Menschen im Havelland, ist unabdingbar für meine tägliche Arbeit.

Eine zuverlässige und kompetente Ansprechpartnerin, wenn es um Kleingärten in der Region geht, ist Petra Schnell, die Vorsitzende des Kreisverbandes der Gartenfreunde Nauen e.V.
Sie konnte mir berichten, dass sie mithilfe der Förderung des Kleingartenwesens des Landes neue Wasserleitungen für ihren Kleingartenverein finanzieren konnte. Das bedeutete für die Pächterinnen und Pächtern eine enorme finanzielle Entlastung. Ich freue mich, wenn Förderungsmaßnahmen angenommen und so zielführend umgesetzt werden wie in Nauen. Die Erhaltung von Kleingartenanlagen ist allein schon wegen der sozialen Komponente und der Erholung, die sie in unseren Städten bieten, von hohem Wert. Deshalb werde ich mich dafür einsetzen, die Förderung über die Kleingartenrichtlinie des Landes zu erhalten und ich werde das Thema „Leerstand von Kleingärten“ stärker unter die Lupe nehmen.


Festgottesdienst in der Wagenitzer Dorfkirche

Pfarrer Michael Jurk sowie der Vorsitzende des Förderverein Dorfkirche Wagenitz, André Schmidt, luden heute in die Wagenitzer Kirche, um den Abschluss der Sanierungen der Gruft mit einem Festgottesdienst zu würdigen. Es handelt sich hierbei um die Patronatsgruft der Familie von Bredow und die wahrscheinlich größte restaurierte Gruftanlage im Havelland.

In drei Räumen unterhalb der evangelischen Kirche wurden Bestattungen aus dem 18. und beginnenden 19. Jahrhundert vorgenommen. Insgesamt 26 Holzsärge, darunter 10 Kindersärge wurden bereits 2018 identifiziert, danach geborgen, dokumentiert und gesichert. Alle Holzsärge wurden erhalten oder rekonstruiert, das gilt auch für die vorgefundenen Grabbeigaben.

Das maßgeblich beteiligte Forscherehepaar Ströbl bezeichnet Grüfte als „Stätten der Auferstehung“. Die Kirchengemeinde möchte Interessierten den Zugang ermöglichen, sobald die Arbeiten am Zugangsbereich fertig sind. Eine „Mumien-Schau“ wird aber ausdrücklich vermieden.


Apfelfest in Nauen

Apfelfest bei der bekanntesten Baumschule Brandenburgs in Sachen Äpfel, Baumschulen Nauen GmbH. Die gute Nachricht: Es gibt ein wachsendes Interesse an Obstbäumen aller Art, die zahlreichen Besucher kamen von überall her.


Ehrenamts-Dank in Wustermark

„DANKE“ hieß es heute in Wustermark an alle ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde. Dem schließe ich mich voll und ganz an. Ohne den uneigennützigen Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger würde vieles gar nicht funktionieren.


Klausur des Landesbauernverbandes

Klausur des Landesbauernverbandes in Seddin: Der Verband hatte zum Austausch mit den Agrarpolitischen Sprechern der Landtagsfraktionen geladen. Schwerpunkte waren das Wasser in allen Facetten, regionale Wertschöpfung und Agrarstruktur. Eingeladen waren alle Fraktionen.


Denkmal des Monats

Der 289. Preis für das Denkmal des Monats wurde heute in Nauen übergeben. Preisträger ist der Projektentwickler Wittfoth für die Arbeiten an der Alten Brauerei in der Jüdenstraße 6/7 in der historischen Altstadt. Überreicht wurde der Preis von der Arbeitsgemeinschaft Städte mit historischen Stadtkernen des Landes Brandenburg. Die alte Brauerei gehört zu den traditionsreichen Gebäuden der Nauener Altstadt. Vermutlich um 1766 nach dem großen Stadtbrand gebaut, wurde das Brauereigebäude von 1865 bis 1945 von der alteingesessenen Familie Kerkow als Brauerei und Mälzerei genutzt. Im gesamten Ensemble werden 39 neue Wohnungen geschaffen. Weihnachten könnten wohl die ersten neuen Bewohner einziehen.

im Bild vlnr.: Bürgermeister Manuel Meger, Birgit Würdemann von der AG Historische Stadtkerne, Projektentwickler Frank Wittfoth und ich.


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