DANKE
FÜREINANDER. MITEINANDER. HAVELLAND.

Ihre Spende bedeutet sehr viel. Ich stehe für eine Politik des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ich will in diesem Jahr meinen Wahlkreis im Havelland gegen die Gegner unserer Demokratie und unserer Werte der Solidarität und der Freiheit verteidigen. Ich möchte in den nächsten fünf Jahren weiterhin eine starke Stimme für das Havelland und für die Interessen der Landwirtschaft im Landtag sein. Ein erfolgreicher Wahlkampf braucht solide Finanzen. Deshalb bitte ich Sie heute um eine Spende für meine Kampagne. Eines kann ich Ihnen versprechen: Ihre Spende kommt an und hilft, egal ob Sie 5 Euro, 50 Euro oder mehr spenden können.

DANKE
FÜREINANDER. MITEINANDER. HAVELLAND.

Ihre Spende bedeutet sehr viel. Ich stehe für eine Politik des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ich will in diesem Jahr meinen Wahlkreis im Havelland gegen die Gegner unserer Demokratie und unserer Werte der Solidarität und der Freiheit verteidigen. Ich möchte in den nächsten fünf Jahren weiterhin eine starke Stimme für das Havelland und für die Interessen der Landwirtschaft im Landtag sein. Ein erfolgreicher Wahlkampf braucht solide Finanzen. Deshalb bitte ich Sie heute um eine Spende für meine Kampagne. Eines kann ich Ihnen versprechen: Ihre Spende kommt an und hilft, egal ob Sie 5 Euro, 50 Euro oder mehr spenden können.


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


Wem gehört Europas Acker? – Im Gespräch über die Zukunft der EU-Agrarpolitik und Brandenburg im Podcast „Brandenburg talks EU“

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.

🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:


Zeestow feiert 680 Jahre seines Bestehens – Jubiläum in der Autobahnkirche eröffnet

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.

Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.


Tradition und Innovation – Tag der Schiene in Elstal beim BahnTechnologie Campus Havelland

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.

Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.

Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.

Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.

Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.

Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!