
AKTUELLES

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb freut mich der Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.
Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.

In der neuen Folge des Podcasts „Brandenburg talks EU: Krass europäisch“ spreche ich mit Moderatorin Stefanie Schuster darüber, was die geplanten Veränderungen bei der EU-Agrarförderung für Brandenburgs Landwirtschaft bedeuten könnten. Dabei geht es um die Zukunft der landwirtschaftlichen Betriebe, die Verteilung der Direktzahlungen und die Frage, wie viel Unterstützung künftig noch aus Brüssel kommt.
🎧 Unter dem Beitrag finden Sie den Link zur Podcastfolge:

Auf Einladung von Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel und Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk wurde heute das 680 jährige Bestehen des Ortes in der Autobahnkirche und im Pfarrgarten gefeiert. Zeestow gehört heute zur Gemeinde Brieselang. Alle Rednerinnen und Redner haben auf die wechselvolle Geschichte des Ortes hingewiesen. Von der einst stark landwirtschaftlichen Prägung zeugen immer noch noch viele Gebäude im Ort. Heute sind natürlich die Autobahn und die Gewerbegebiete prägend. In Sichtweite kommen demnächst noch die neuen Großrechner dazu. Mit Blick auf die 700 Jahrfeier – in 20 Jahren – haben die Zeestowerinnen und Zeestower in diesem Jahr einen Heimatverein gegründet.
Das Titelbild zeigt Gemeinderatsvorsitzenden Mike Jerichow, Bürgermeisterin Katrin Neumann-Riedel, Heimatvereinsvorsitzenden Scheuer, Ortsvorsteherin Gisela Gottschalk, Superintendentin Dr. Sarah Magdalena Kingreen, frühere Bürgermeisterin Marianne Schulze, Johannes Funke MdL und den Beigeordneten Michael Koch.

Der Tag der Schiene ist inzwischen eine schöne Tradition – und in Elstal lässt sich dabei besonders gut sehen, wie eng Tradition und Innovation zusammengehören.
Zum mittlerweile fünften Mal habe ich den Tag der Schiene beim BahnTechnologie Campus Havelland (BTC) in Elstal besucht. Im Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Guttschau ging es um die Entwicklung des Campus, die Zukunft der Schiene und natürlich auch um die Frage, wie wir mehr Menschen für Bahnberufe gewinnen können.
Dazu passt das neue Bildungszentrum, das kurz vor der Fertigstellung steht. Hier entsteht ein moderner Ort für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften rund um die Bahn. Das Land Brandenburg unterstützt das Projekt mit 5 Millionen Euro aus „ZifOG“-Mitteln. Eine Investition, die nicht nur in ein Gebäude fließt, sondern vor allem in die Menschen, die wir für die Zukunft der Schiene brauchen.
Spannend war anschließend der Blick auf ganz konkrete technische Innovationen: Dr. Gramowsky stellte mir bei Schrey & Veit Nachrüstlösungen für klotzgebremste Güterwagen vor. Mit vergleichsweise geringem Aufwand lässt sich damit eine deutliche Lärmminderung erreichen. Genau solche Lösungen brauchen wir: technisch machbar, praxisnah und mit einem konkreten Nutzen für Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Bahnstrecken.
Und besonders gefreut hat mich, Marco Rothe von Historia Elstal e. V. wiederzutreffen. Der Verein hält die Geschichte Elstals lebendig und macht die historische Entwicklung des Ortes und insbesondere seine Eisenbahngeschichte für die Menschen vor Ort und Besucherinnen und Besucher erlebbar. Auch das gehört für mich zum Tag der Schiene: Wer Zukunft gestalten will, sollte wissen, woher ein Ort kommt.
Elstal zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn man beides zusammenbringt: die Erinnerung an die Eisenbahntradition und den Mut, in ihre Zukunft zu investieren.
Vielen Dank an Andreas Guttschau und das gesamte Team des BTC für den guten und offenen Austausch und die interessanten Einblicke!

Patricia Ehret und Gregor Stitzl haben sich auf den Weg gemacht, das Gehöft Wagenitz mit neuem Leben zu erfüllen. Äußerst viel Mut und Unternehmergeist sind dafür erforderlich, wovon ich mich am Tag des offenen Denkmals selbst überzeugen konnte. Ich danke beiden, dass sie das Haus für diesen Tag geöffnet und sich so engagiert an der bundesweiten Aktion beteiligt haben.
Der Dreiseithof liegt am Ortsrand von Wagenitz. Für die Nebengebäude wird eine Bauzeit um 1890/1900 angenommen. Das Wohnhaus wurde um 1900 im historistischen Stil der wilhelminischen Zeit errichtet. Bei der aufwendigen Gestaltung seiner Fassade wurden Stilelemente verschiedener Epochen entlehnt und neu kombiniert. So finden sich Renaissanceformen neben solchen aus Barock und Klassizismus bis hin zum Jugendstil. Aktuell befindet sich das Wohnhaus in der Sanierung. (aus Homepage Tag des offenen Denkmals). Die Sanierung wird mit LEADER-Mitteln des EU-ELER-Fonds unterstützt.
Das Titelbild zeigt Johannes Funke MdL, Patricia Ehret und Gregor Stitzl.

Am 12. September 2026 wurde in Paulinenaue die langersehnte neue Feuerwache feierlich eingeweiht. Nach mehrjähriger Planungsphase konnte das Gebäude dank sehr guter Baubegleitung in nur 18 Monaten errichtet werden. Mit der Halle für zwei Einsatzfahrzeuge, geschlechtergetrennten Umkleideräumen, einem großzügigem Versammlungsraum mit angeschlossener Küche ist die Wache nun auch dank neuester Technik auf dem Stand, den man sich für eine Ortswehr nur wünschen kann.
Die Gesamtkosten lagen letztlich bei 2,75 Mio. Euro, was leider deutlich über der ursprünglich geplanten Summe lag. Der Landeszuschuss betrug 627.000 Euro.
Bei der Einweihung mit dabei waren Innenminister Dr. Jan Redmann, Beigeordnetem Michael Koch, Amtswehrführer Stefan Scharschmidt, Ortswehrführer Christian Gnewikow, Ortvorsteher Arne Breder uvm.
mit Podiumsdiskussion in Nauen















