
AKTUELLES

Die im ostdeutschen Raum bekannten Schilder der „Naturschutzeule“ erhalten ein neues Design. Das entsprechende Konzept dazu wurde jetzt im Agrar- und Umweltausschuss des Brandenburger Landtages von Prof. Christian Mahler vorgestellt. Prof. Mahler, selbst Brandenburger, hatte das neue Erscheinungsbild im Rahmen eines studentischen Projektes entwickelt. Das neue Erscheinungsbild lässt vielseitige Varianten zu, um auf ganz verschiedene naturschutzfachliche Gebiete, Schutzgüter und Orte hinzuweisen.
Die bekannte Waldohreule auf gelben Grund wurde ursprünglich in den 50er Jahren von den Brandenburgern Kurt und Erna Kretschmann entworfen. Seitdem wird das Symbol in unterschiedlichen Varianten zur Kennzeichnung von besonderen Schutzgebieten der Natur genutzt.
Naturschutzschilder in Ost- und Westdeutschland unterscheiden sich vor allem historisch. In der DDR prägte die Eule im Fünfeck das öffentliche Bild, die im Osten Deutschlands bis heute Verwendung findet. Im Westen dominiert dagegen das Symbol des Seeadlers im Dreieck. Damit ist und bleibt die „neue“ Eule eine echt ostdeutsche Erscheinung.
Das Titelbild zeigt Johannes Funke,Prof. Christian Mahler und Wolfgang Roick.

Nur gesunde Pflanzen liefern gesunde Nahrungsmittel. Dies war das einhellige Fazit der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des SPD-Fachgespräches im Brandenburger Landtag unter dem Motto „Pflanzen schützen, aber wie?“. Alle Anwesenden waren der Überzeugung, dass die Verfahrensdauern bei der Zulassung von neuen Wirkstoffen zu lang und zu aufwendig sind.
Im Ergebnis des Fachgespräches wurde auch deutlich, dass eine ausreichende Versorgung mit Nahrungsmitteln in Deutschland und Europa nur sichergestellt werden kann, wenn in Landwirtschaft und Gartenbau neue und bessere Wirkstoffe entwickelt und tatsächlich auch zugelassen werden. Bessere Wirkstoffe zeichnen sich dadurch aus, dass diese punktgenauer wirken und weniger risikobehaftet für Mensch und Natur sind.
Diskutiert wurde natürlich auch über Chancen und Risiken mechanischer Verfahren des Pflanzenschutzes. Letztlich gilt auch hier – genauso wie bei Abstandsregelungen zu Gewässern und Verboten in Schutzgebieten – dass ohne staatliche Förderungen keine Wirtschaftlichkeit zu erreichen ist, so das Fazit. Genau hier muss die Politik in Land und Bund ihr Wort halten.
An der Diskussion beteiligt waren:
– Carsten Schneider, Bundesminister für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
– Hanka Mittelstädt, Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg
– Dr. Franziska Kersten MdB, Obfrau der SPD-Fraktion im Ausschuss für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat
– Dr. Thomas Gäbert, Geschäftsführer Agrargenossenschaft Trebbin
– Frank Gemmer, Geschäftsführer Industrieverband Agrar e. V.
– Prof. Dr. Nicole van Dam, Wissenschaftliche Direktorin, Leibniz-Institut für Gemüse- und Zierpflanzenbau (IGZ)
– Antje von Broock, Abteilungsleiterin für Chemikaliensicherheit, Immissionsschutz und Verkehr im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit
– Henrik Wendorff, Präsident Landesbauernverband Brandenburg e.V.
– Björn Ellner, Vorsitzender Nabu-Landesverband Brandenburg e.V.
– Johannes Funke MdL, Moderation und Gastgeber

Als Vorsitzender des Ausschusses für Europaangelegenheiten und Entwicklungspolitik im Landtag durfte ich über die Arbeit des Ausschusses auf dem Neujahrsempfang der Europa-Union Havelland in Elstal berichten. Dabei bin ich auf die veränderten Schwerpunkte der EU nach 2027 und die Auswirkungen auf das Land Brandenburg eingegangen und habe die Aktivitäten des Landes Brandenburg in Brüssel thematisiert. Weiter habe ich zur Arbeit des Europarates und des Kongresses der Gemeinden und Regionen in Straßburg gesprochen.
Zusammen mit den Beiträgen von Enrico Lindhorst, Vorsitzender der Europa-Union Havelland zu aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen und von Ercan Karakoyun, Stellvertretender Vorsitzender der Europa-Union Havelland, zur Einordnung von US-Militärstrategien konnten wir viele Anregungen für ein interessantes und auch lehrreiches Gespräch geben.

Tom Schewe hat den Großen Preis des Landes Brandenburg beim CSI Neustadt-Dosse gewonnen. Tom Schewe, der einst auch Schüler des Projektes „Reiten in der Schule“ im Brandenburger Haupt- und Landgestüt war, blieb mit seinem neun Jahre alten Hengst Congress Blue PS fehlerfrei und schnell. Damit blieb er im Stechen vor fünf Konkurrenten um den Sieg. Als bester Reiter aus Brandenburg belegte Volker Lehrfeld aus dem havelländischen Stechow-Ferchesar mit der Stute Cera den vierten Platz.
In der Graf von Lindenau-Halle fand vom 7. – 11. Januar 2026 die 24. Auflage des internationalen Springturniers statt. Die Höhepunkte waren die zwei Weltranglisten-Springen mit dem Preis der Deutschen Kreditbank AG am Samstag und dem Großen Preis des Landes Brandenburg am Sonntag.
Das Titelbild zeigt Johannes Funke mit dem Sieger Tom Schewe.

Liebe Leserin, lieber Leser!
Ich wünsche Euch und Ihnen alles erdenklich Gute für das neue Jahr, vor allem jedoch Gesundheit. Für mich und viele andere hat das Jahr äußerst turbulent begonnen. Somit stellt sich natürlich die berechtigte Frage, wie es mit der bisherigen Brandenburger Regierungskoalition überhaupt soweit kommen konnte.
Fakt ist, wir sind Ende 2024 mit einem Koalitionsvertrag gestartet, für den wir großen Zuspruch bekamen. In der Folge haben wir im Landtag wichtige Vorhaben zum Bürokratieabbau auf den Weg gebracht, wir haben das drei Milliarden Euro schwere Zukunftspaket Brandenburg angeschoben und wir haben in schwierigen Zeiten einen Doppelhaushalt für die Jahre 2025/2026 beschlossen. Kompetente Ministerinnen und Minister haben dieses Land geführt und werden dies erst einmal weiterhin verantwortungsvoll tun.
Fakt ist aber auch, dass sich die Fraktions- und Landesspitzen des bisherigen Koalitionspartners immer weniger daran erinnern konnten, Regierungsverantwortung übernommen zu haben. Tendenzen von nicht tolerierbarem Antisemitismus und unerträglichen Kremlsympathien kamen hinzu.
Jetzt war ein „Ende mit Schrecken“ der richtige Schritt, um nicht in ein „Schrecken ohne Ende“ zu verfallen. Zurück auf die Erfolgspur können wir jetzt nur gemeinsam mit der CDU kommen. Daher erwarte ich, dass sich jetzt schnell eine Allianz anständiger Demokraten findet, die genau das macht, was Abgeordnete zu machen haben: Dem Land dienen und nichts anderes!
Dementsprechend haben wir in der heutigen Sondersitzung (09.01.2026) des Landtages den Antrag auf Selbstauflösung des Landtages abgelehnt und werden in Kürze in Verhandlungen mit der CDU über die Bildung einer neuen Landesregierung eintreten – für eine stabile demokratische Mehrheit im Landtag Brandenburg als weitere Arbeitsgrundlage für eine SPD-geführte Regierung!
Ich verbleibe mit den besten Grüßen
Ihr
Johannes Funke

„Einfach mal Danke sagen“ war das Motto einer kleiner Weihnachtsaktion in den frühen Morgenstunden am Tag vor dem Heiligen Abend am Bahnhof in Wustermark. Ausgestattet mit 50 kleinen Päckchen konnten wir vielen Busfahrerinnen und Busfahrern eine kleine Freude machen. Vorsorglich war unser Dank auf einer kleinen Grußkarte in vielen Sprachen verfasst, was sich als sehr richtig herausstellte. Tatsächlich steuern Menschen aus sehr verschiedenen Ländern die Ersatzbusse, die die Regionalzüge auf der Strecke von Berlin nach Hamburg ersetzen. Begonnen haben die Bauarbeiten Anfang August 2025, vorgesehen sind insgesamt neun Monate Bauzeit. Natürlich haben auch die Fahrerinnen und Fahrer der normalen Linienbusse ein Päckchen bekommen.
Titelbild zeigt Constanze Neumann, Stephan Neumann, Gudrun Utz, Anke Miltenberg und Johannes Funke.

















