DANKE
FÜREINANDER. MITEINANDER. HAVELLAND.

Ihre Spende bedeutet sehr viel. Ich stehe für eine Politik des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ich will in diesem Jahr meinen Wahlkreis im Havelland gegen die Gegner unserer Demokratie und unserer Werte der Solidarität und der Freiheit verteidigen. Ich möchte in den nächsten fünf Jahren weiterhin eine starke Stimme für das Havelland und für die Interessen der Landwirtschaft im Landtag sein. Ein erfolgreicher Wahlkampf braucht solide Finanzen. Deshalb bitte ich Sie heute um eine Spende für meine Kampagne. Eines kann ich Ihnen versprechen: Ihre Spende kommt an und hilft, egal ob Sie 5 Euro, 50 Euro oder mehr spenden können.

DANKE
FÜREINANDER. MITEINANDER. HAVELLAND.

Ihre Spende bedeutet sehr viel. Ich stehe für eine Politik des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Ich will in diesem Jahr meinen Wahlkreis im Havelland gegen die Gegner unserer Demokratie und unserer Werte der Solidarität und der Freiheit verteidigen. Ich möchte in den nächsten fünf Jahren weiterhin eine starke Stimme für das Havelland und für die Interessen der Landwirtschaft im Landtag sein. Ein erfolgreicher Wahlkampf braucht solide Finanzen. Deshalb bitte ich Sie heute um eine Spende für meine Kampagne. Eines kann ich Ihnen versprechen: Ihre Spende kommt an und hilft, egal ob Sie 5 Euro, 50 Euro oder mehr spenden können.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.


„Danke sagen ist so wichtig“ – Landeserntedank mit Bischof Stäblein in Drebkau

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.

Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.

Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

 

 

 

 

 

 


Wir brauchen auch in Zukunft eine starke LEADER-Förderung – Brandenburger Delegation in Brüssel

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.

Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“

Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“


Sanierung der Bahnstrecke Lehrte-Berlin — Westliches Havelland nicht abhängen!

Gemeinsam mit meinen Landtagskollegen Katja Poschmann und Corrado Gursch habe ich heute gegenüber der Deutschen Bahn eine klare Forderung erhoben: Wenigstens die Zugverbindung Nennhausen – Wustermark muss während der Korridorsanierung ab Dezember 2026 erhalten bleiben. Für Rathenow brauchen wir einen direkten SEV nach Nennhausen.

Denn nach den bisherigen Planungen sollen Fahrgäste aus Rathenow und Nennhausen zunächst mit Bussen nach Nauen fahren, um dort nach Berlin umzusteigen. Das bedeutet unnötige Umwege und zusätzliche Fahrzeit – gerade für die vielen Pendlerinnen und Pendler aus Rathenow und Umgebung.

Die Sanierung der Strecke ist notwendig. Aber die Belastungen für die Menschen im westlichen Havelland müssen so gering wie möglich bleiben!


200 Jahre Kirchweihe in Garlitz – Festlicher Umzug zum Jubiläum mit Dorf- und Erntefest

Wie so viele Kirchen im Havelland und Brandenburg steht auch die Garlitzer Dorfkirche für ein Stück bewegte Ortsgeschichte. Nach dem letzten verheerenden Brand 1822 war die Kirche komplett abgebrannt, wurde anschließend wiederaufgebaut und 1826 durch Pfarrer Curtius geweiht. Das nahm die Evangelische Reformationsgemeinde Westhavelland an diesem Samstag zum Anlass, um das 200-Jahr-Jubiläum der Kirchweih zu feiern.

Mit einem Festgottesdienst wurde an die Geschichte erinnert und die Bedeutung der Kirche für Ort und Gemeinschaft gewürdigt. Der Höhepunkt war die Enthüllung der neu gestalteten, farbenfrohen Kirchenfenster, die der Kirche nun einen besonderen und lebendigen Charme verleihen.

Im Anschluss an den Festgottesdienst wurde beim Erntefest weitergefeiert. Mein Dank gilt der Kirchengemeinde und allen, die diesen Tag in Garlitz mit viel Engagement vorbereitet und gestaltet haben.

Das Titelbild zeigt Marco Siegmund, Ortsvorsteher Garlitz, und Johannes Funke MdL.


Wasser wird immer kostbarer – Informationsreise nach Süddeutschland und Norditalien gibt wertvolle Anregungen

Der anhaltende Klimawandel führt zwangsläufig dazu, dass sich das Thema „Wasser“ zum Megathema entwickelt. Das ist nicht nur im Land Brandenburg so, betroffen sind inzwischen alle Länder der Erde. Daher hat sich der Agrar- und Umweltausschuss des Landtages auf eine Informationsreise begeben, um zu lernen, wie in anderen Regionen Deutschlands und Europas damit umgegangen wird.

Die Ziele waren zunächst das Wasserwerk Sipplinger Berg am Bodensee. Weiter ging es nach Mailand und Umgebung. Dort gab es Gespräche in der Universität Mailand, Fachbereich Agrar- und Umweltwissenschaften, mit der Generaldirektion für Kommunalverwaltung, Berggebiete, Energieressourcen und Wasserwirtschaft der Region Lombardei, mit dem Wasser- und Bodenverband Consorzio Est Ticino Villoresi und mit der Landarbeiter-Gewerkschaft CGIL Lombardia. Den Abschluss bildete ein Besuch eines der größten Klärwerke Italiens, der Nosedo-Kläranlage bei Mailand.

Was bleibt festzuhalten?
– Die Alpen schaffen nördlich und südlich der Gebirgskette ein einmaliges Wasserreservoir, das maßgeblich zur Entwicklung Süddeutschlands und Norditaliens beigetragen hat und heute den Lebensraum für Millionen Menschen prägt.
– Das Vorhandensein großer Wassermengen in sehr hoher Qualität und die Nutzung der Schwerkraft schaffen Standortvorteile, über die wir in Brandenburg nicht annähernd verfügen.
– Wasser gehört zur kritischen Infrastruktur, was Sicherheitsaspekte zunehmend wichtiger macht. Bilder auf der Fahrt zu machen, war nicht überall möglich.
– Speziell in der Po-Ebene ist der Stellenwert der Landwirtschaft sehr hoch. Die Sicherstellung der Bewässerungsmöglichkeiten für Landwirtschaft und Gartenbau ist daher sehr hoch eingestuft.
– Gerade in Norditalien gibt es starke Bestrebungen, die Bewässerungssysteme durch flexiblere digitale Steuerungen effizienter zu machen und Verluste von Wasser zu reduzieren. Der Rekordsommer 2026 hat diese Bestrebungen noch einmal verstärkt.
– Gereinigtes Wasser aus Kläranlagen wird in Italien zu einem sehr hohen Anteil zur Bewässerung in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung von Qualitätsparametern der Abwässer gewinnt allerdings stark an Bedeutung, nicht zuletzt wegen Stickstoff- und Phosphoreinträgen, wegen Medikamentenrückständen und durch strengere EU-Vorgaben.

Da Reisen ja bekanntlich bildet, haben wir uns die Gelegenheit natürlich nicht nehmen lassen, einen kurzen Blick in die Innenstadt von Mailand zu werfen.


Nach Rinderdiebstählen in Brandenburg – Festnahmen sind wichtiges Signal für alle Tierhalterinnen und Tierhalter

Tierzüchter leisten mit viel ehrenamtlichem Engagement einen wichtigen Beitrag zum Erhalt vieler Nutztierrassen. Umso schwerer wiegen Diebstähle für die betroffenen Tierhalterinnen und Tierhalter. Neben dem materiellen Schaden geht es dabei auch um den Verlust wertvoller Tiere und jahrelanger Zuchtarbeit. Das sind Schäden, die sich kaum beziffern lassen. Deshalb begrüße ich den Fahndungserfolg bei den jüngsten Rinderdiebstählen in Brandenburg sehr. Mein Dank gilt den Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten für ihre Ermittlungsarbeit. Der Erfolg gibt den Tierzüchterinnen und Tierhaltern ein wichtiges Stück Sicherheit und zeigt: Wer Tiere stiehlt, muss mit konsequenter Strafverfolgung rechnen.

Hintergrund: Am Mittwoch, den 23.09.2026, teilte die Polizei Brandenburg und die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) mit, dass im Zusammenhang mit den Rinderdiebstählen zwei verdächtige Männer festgenommen wurden.