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Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“

Der Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates hat sich in einer umfassenden Erklärung sehr deutlich für die Stärkung der ländlichen Räume im Europa der 46 Mitgliedstaaten ausgesprochen. Die Debatte und Abstimmung zur Erklärung erfolgte im Rahmen der Herbstsitzung des Kongresses, zu der ich als Mitglied des Regionalparlamentes drei Tage in Straßburg war.
Sowohl die Erklärung als auch die Debatte darüber haben deutlich gezeigt, dass der Weggang gerade junger Menschen in die Ballungsgebiete ein europaweiter Trend ist, der alle Staaten vor
große Herausforderungen stellt. Deswegen fordert die Regionalkammer des Europarates alle nationalen, regionalen und kommunalen Gebietskörperschaften auf, sich mehr für attraktive und gleichwertige Lebensverhältnisse in den ländlichen Räumen einzusetzen.
Die Kernforderungen beziehen sich dabei auf die wirtschaftliche Entwicklung und stabile Arbeitsplätze in den ländlichen Räumen, die bessere Nutzung der Digitalisierung sowie den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und die Stärkung von Aus- und Weiterbildung. Vor dem Hintergrund anstehender Reformen innerhalb der Europäischen Union fordert die Regionalkammer im Europarat zudem, dass die EU auch in Zukunft den ländlichen Raum gezielt fördern und stärken soll.
Zum Titelbild: Im Europarat in Straßburg hatte ich einen guten Austausch mit den Young Leaders aus der Uckermark über das Europa von heute, die europäischen Institutionen und den Mehrwert europäischer Vereinbarungen. Die Young Leaders gibt es seit 2025 und werden innerhalb der Lokalen Aktionsgruppe Uckermark organisiert.

Kurze Wege, flexible Einkaufszeiten und eine gute Versorgung sind dank vollautomatisierter Einkaufsläden, auch Smart Stores genannt, nun Realität auf dem Land. Mit einer Verkaufsfläche von bis zu 350 Quadratmetern dürfen rund um die Uhr öffnen – auch an Sonn- oder Feiertagen. Klar geregelt ist, dass zu diesen Zeiten keine Beschäftigten in der Verkaufsstelle anwesend oder arbeiten sein dürfen.
Mit dem neuen Ladenöffnungsgesetz werden Versorgungslücken geschlossen, regionale Anbieter gestärkt und neue Treffpunkte in unseren Dörfern geschaffen. Gleichzeitig bleiben der Schutz der Sonn- und Feiertage sowie die Entscheidungshoheit der Kommunen gewahrt, denn sie können letztlich widersprechen, wenn kein Bedarf besteht.
Das Gesetz wurde am 16. Oktober 2026 verkündet und ist am 17. Oktober in Kraft getreten.
Fotos: Crispin-Iven Mokry / REWE Group

Beim Brandenburger Schlachtefest dreht sich zwei Tage alles um Wurst, Fleisch und viele regionale Spezialitäten sowie um kulinarische Ausflugs- und Reiseziele im Land Brandenburg. Hier geht’s sprichwörtlich um die Wurst aber
auch um das Fleisch ganz verschiedener Tierarten.
Der Verband pro agro organisierte die 28. Leistungsschau dieser Art im Havelländischen Paaren im Glien (MAFZ) gemeinsam mit den Brandenburger Fleischerinnen und Fleischern. Die Jägerinnen und Jäger waren auch dabei.
Natürlich geht es in den Bühnentalks und vielen anderen Gespräch auch um die Fragen des „Wieviel Fleisch soll es denn sein?“ oder „Welche Haltungsform für Nutztiere ist die Beste?“ und nicht zuletzt „Was ist uns Fleisch eigentlich wert?“. Das zusammen macht den Besuch sehr lohnenswert.
Das Titelbild zeigt Yvonne Hartley und Bodo Oehme, künftige Bürgermeisterin und bisheriger Bürgermeister von Schönwalde-Glien, Johannes Funke MdL, Beigeordneter des Landkreises Michael Koch, pro-agro Vorsitzende Dorothee Berger.

Ihre Exzellenz die Botschafterin von Irland in der Bundesrepublik Deutschland, Frau Maeve Collins, war zu Gast im Europaausschuss des Landtages, um über die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft im zweiten Halbjahr zu berichten. Am 1. Juli hatte Irland für sechs Monate den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im Ergebnis ist für mich deutlich geworden, dass Irland sehr für ein starkes Europa eintritt und alle Kräfte daran setzt, den europäischen Gedanken weiterzuentwickeln. Die Schwerpunkte der irischen Ratspräsidentschaft sah die Botschafterin in der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, in Fragen der Sicherheit und in der Festigung von demokratischen Werten.
Im Fokus stand natürlich auch die kommende EU-Förderperiode nach 2028 und das zur Verfügung stehende Budget des Mehrjährigen Finanzrahmens. Die Botschafterin sagte ganz diplomatisch, dass Verzögerungen von Vereinbarungen nur dazu führten, dass am Ende alles noch teurer würde.
Das Titelbild zeigt Staatssekretär Hendrik Fischer, Johannes Funke MdL und Irische Botschafterin Maeve Collins.

„Lob sei dem Herrn!“ und beide Hände hoch: Juchhe! So fröhlich und beschwingt begann der Landeserntedankgottesdienst in der Drebkauer Kirche. Schon in den ersten Momenten war spürbar, dass Pfarrerin Elisabeth Schulze nicht nur auf die Ernte zurückblicken, sondern mit der Gemeinde Dankbarkeit feiern möchte.
Mit Musik, Gesang und einer festlichen Atmosphäre versammelte sich die Gemeinde, um Gott für das zu danken, was gewachsen und gelungen ist, für das tägliche Brot und für all das, was unser Leben trägt. Mit seiner Predigt erinnerte uns Bischof Dr. Christian Stäblein daran, dass Danken zu den grundlegendsten Gesten gegenüber anderen gehört. Sei es im Alltag ein „Ja, danke“ oder „Danke, doch doch“. Vor allem bedeutet Dankbarkeit aber, die Freude und das, was wir haben, mit anderen zu teilen.
Im Zeichen des Erntedank konnten anschließend landwirtschaftliche Technik bestaunt und regionale Lebensmittel verköstigt oder erworben werden. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diesen Landeserntedank in Drebkau besonders gemacht haben!

Die LEADER-Förderung ist ein sehr wertvolles Instrument zur Entwicklung der ländlichen Räume und zur Stärkung unserer Dörfer. Die Umsetzung der Förderung ist im Land Brandenburg über 14 Lokalen Aktionsgruppen (LAG) organisiert. Allein in der letzten EU-Förderperiode (2014 bis 2022) konnten auf diese Weise rund 350 Mio. Euro Mittel des EU-ELER-Fonds gewonnen und in 2.500 Projekten umgesetzt werden. Nach derzeitigen Stand der Verhandlungen zum Mittleren Finanzrahmen der Europäischen Union nach 2028 ist eine Fortführung der LEADER-Förderung jedoch alles andere als sicher. Im Rahmen von Fachgesprächen zur Förderungen des ländlichen Raums waren nun Ministerin Hanka Mittelstädt, die Landtagsabgeordneten Johannes Funke und Kurt Fischer gemeinsam mit weiteren Abgeordneten und Brandenburger LEADER-Verantwortlichen zu Gesprächen in Brüssel.
Johannes Funke: „Unterschiede zwischen Stadt und Land sind natürlich auch im Land Brandenburg vorhanden. Daraus leiten sich vielfältige Aufträge an uns Landtagsabgeordnete ab. Speziell mit dem LEADER-Instrument sind wir in der Lage, Ideen, die vor Ort im ländlichen Raum erdacht werden, Realität werden zu lassen. Das kann so kein anderes Förderinstrument und genau deswegen wissen wir diesen Förderweg sehr zu schätzen. Mit Hilfe der Lokalen Aktionsgruppen (LAG) verfügen wir über eine leistungsfähige Struktur, die in der Lage ist, in der Fläche des Landes Brandenburg wirksam zu werden. Die Struktur der LAGen ist daher unbedingt zu erhalten und weiterzuentwickeln.“
Kurt Fischer: „Das LEADER-Programm ist praktisch erlebter Mehrwert der Europäischen Union im ländlichen Raum. Von Investitionen in Infrastruktur, in wirtschaftliche Aktivitäten und in Orte des gesellschaftlichen Zusammenhalts: Mit LEADER kann manchmal mit relativ kleinen Summen ganz viel im ländlichen Raum Brandenburg bewegt werden. Umso entscheidender ist, dass wir dieses erfolgreiche Förderprogramm und die expertenstarke Arbeit unserer örtlichen Lokalen Aktionsgruppen auch im kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen der Europäischen Union vor Ort weiterführen können. Dafür haben wir mit aller Kraft gemeinsam als Brandenburger in Brüssel geworben.“












