Landeserntedankfest in Perleberg mit Gottesdienst und Herbstmarkt gefeiert

An diesem Wochenende wird vielerorts das Erntedankfest begannen. Traditionell danken die Menschen dabei Gott für die Gaben der Ernte. Ein sehr schöner Brauch! Und ein guter Anlass, um allen unseren Landwirten in Brandenburg herzlich zu danken. Dafür, dass sie uns mit gesunden Lebensmitteln und anderen wichtigen Erzeugnissen versorgen. Und dafür, dass sie so manches Ungemach über sich ergehen lassen müssen und trotzdem weiter ihrer unverzichtbaren und oft harten Arbeit nachgehen! Das ist schon lange nicht mehr selbstverständlich und das sollten wir uns immer wieder bewusst machen. Also: Danke für die Ernte! Die Brandenburger Landwirtschaft ist ein starkes Stück Brandenburg. Und das muss auch in Zukunft so bleiben.

Erntedank bezieht aber auch die Sorge um das tägliche Brot mit ein. Das tägliche Brot kann es auf der Welt nur geben, wenn die Bauern und Erzeuger ihre Arbeit in Frieden machen dürfen. Dass Menschen auf der Welt Hunger leiden, die in ländlichen Regionen leben, darf es eigentlich gar nicht geben. Daher ist Krieg die größte Gefahr und Frieden der größte Garant für unser täglich Brot.

Zu dieser Einschätzung kommen Katrin Lange, Brandenburger Finanz- und Europaministerin, Harald Pohle, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag, und ich als agrar- und religionspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, anlässlich des Erntedankgottesdienstes mit Bischof Dr. Christian Stäblein in der Perleberger St. Jacobi-Kirche.